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Haben Sie es in den letzten Tagen auch gespürt - waren Sie zittrig, unruhig, nervös und müde? Die Umstellung von einer Jahreszeit auf die nächste macht den Menschen mehr Probleme als man glaubt. Besonders Senioren leiden gerade jetzt - warum?
Durch den normalen Alterungsprozess nimmt die Leistungsfähigkeit ab. Die Blutgefäße und Herzklappen verlieren an Elastizität. Die Gefäße werden zusätzlich durch Einlagerungen enger, die Versorgung des Herzmuskels ist nicht mehr optimal. Man kommt bei körperlicher Belastung schneller aus der Puste, man spürt bereits geringere Belastungen, wie zum Beispiel den Wetterwechsel. Bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems unbedingt einen Arzt konsultieren!
Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen sind zu hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Diabetes mellitus ebenso wie Rauchen, Bewegungsmangel, Stress und falsche Ernährungsgewohnheiten
Tatsache ist, dass alle Nahrungsmittel, die reich an gesättigtenFettsäuren sind (meist tierische Produkte) den Cholesterinwert erhöhen und somit auch das Herz-Kreislauf-Risiko.
Meiden Sie tierische Fette oder Frittiertes. Greifen Sie stattdessen eher auf hochwertige pflanzliche Öle.
Besonders hervorzuheben sind da die einfach ungesättigten Fettsäuren vor allem in Olivenöl, Rapsöl und Avocados enthalten.
Die mediterrane Ernährung besteht aus einem geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Selbstverständlich sind nicht nur die Fette in der mediterranen Nahrung gut fürs Herz, auch reichlich Gemüse mit einem hohen Anteil an Folsäure und Vitaminen ist von Vorteil.
Mit Fisch (Seefisch wie Makrele, Lachs oder Thunfisch) nehmen die Mittelmeerbewohner auch vermehrt die wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu sich. Auch Vitamine sind im Fisch reichlich vorhanden (Vitamin A, D, E, B12) und Jod. Fischreiche Kost kann das Herzinfarkt-Risiko um die Hälfte reduzieren.
Am besten grillen Sie den Lachs in Folie mit ein bisschen Dille und Dijonsenf. Auch die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen und Selen stecken in größeren Konzentrationen in Fischfleisch. Essen Sie mindestens einmal pro Woche Woche Fisch (je 150 bis 200 g).
Wer keinen Fisch mag, beugt mit Weizenkeim-, Walnuss-, Leinsamen- oder auch Nachtkerzensamen- und Borretschsamenöl vor. Diese Pflanzenfette liefern die Omega-3-Fettsäuren, aus denen der Stoffwechsel die gleichen anti-entzündlichen Stoffe aufbaut, die er auch aus Fischfetten bildet.
Auch die asiatische Küche, in der Reis und Soja, Gemüse und Fisch dominieren, ist für Herz und Kreislauf ausgesprochen gesund. Das Eiweiß der Sojabohne enthält kein Cholesterin und besteht zu über 80 % aus einfach oder mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren. Auch der ungewöhnlich hohe Lezithingehalt und die Glutaminsäure der Sojabohne sind hervorzuheben. Lecithin ist wichtig für unsere Nerven- und Gehirnfunktionen und zur Verhütung von Leberverfettung. Glutaminsäure wird benötigt bei Konzentrationsmangel und mangelnder Spannkraft.