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In der warmen Jahreszeit steigt nun auch wieder die Lust auf frische, knackige Salate. Welcher Salat ist für wen am besten? Welches Öl oder welchen Essig verwende ich?
Löwenzahn: Für all jene, die häufig Probleme mit der Galle haben oder unter Kopfschmerzen leiden, ist er im Salat ein Muss. Regt der Löwenzahn doch den Leberstoffwechsel an, fördert die Entgiftung und kühlt nach der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Röhrlsalat: Pflücken Sie eine Hand voll zarte Blätter der Pusteblume. Gut waschen und fein schneiden, unter geschnittene, gekochte Erdäpfeln mengen und mit würfelig geschnittenem Zwiebel bestreuen. Aus Nussöl sowie Apfelessig, Kräutersalz, Honig und Wasser eine Marinade zubereiten.
Man kann auch andere Bittersalate verwenden. Chicoree mit Orangenwürfel, ein paar gehackten Nüssen und einer leichten Joghurtmarinade ist eine herrliche Alternative.
Reissalat: Für Menschen, die unter Blähungen leiden.
Kaltgepresste Öle enthalten einen hohen Prozentsatz mehrfach ungesättigter Fettsäuren. Diese sind natürliche Antioxidantien, da sie freie Radikale binden können. Sie machen die Haut feiner und ermöglichen auch einen besseren Stoffwechsel. Kaltgepresste Öle können auch den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen: Olivenöl, Distelöl, Kürbiskernöl, Sesamöl, Walnussöl, Weizenkeimöl.
Distelöl enthält den höchsten Anteil an essentiellen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren aller Ölpflanzen. Es passt zu grünen Blattsalaten, kombiniert mit Zitronensaft.
Olivenöl enthält nicht nur einfach ungesättigte Fettsäuren, sondern auch den Wirkstoff Oleuropein. Dieser Bitterstoff ist krampflösend und wirkt sich positiv auf das Herz aus. Tipp: Olivenöl mit Tomaten und Basilikum kombinieren, dazu würfelig geschnittenen Ziegenkäse und ein paar fein geschnittene Frühlingszwiebel geben.
Kürbiskernöl: Kürbiskerne haben eine hormonartige Wirkung, sie tun der Blase und der Prostata gut.
Walnussöl eignet sich für Salat, aber auch für Fisch- und Geflügelgerichte sowie für Gemüse.
Weizenkeimöl: Der hohe Gehalt an Vitamin B und E tut der Haut gut. Zum Beispiel Karotten auf der Gemüsereibe grob raspeln, mit Weizenkeimöl marinieren, kurz stehen lassen, mit würfelig geschnittenen Äpfeln mischen und mit Zitronensaft beträufeln.
Essig ist eine gute Ergänzung an jedem Salatbuffet. Naturtrüber Apfelessig enthält neben Mineralstoffen und Spurenelementen, Ballaststoffe und cholesterinspiegelsenkendes Pektin. Die bakterientötende Wirkung kommt Menschen zu gute, die häufig unter Völlegefühl und Blähungen leiden. Außerdem hilft er auch, ein Gleichgewicht im Säure-Basen-Verhältnis herzustellen. Wer den süßlichen Geschmack des Apfelessigs nicht mag, kann ihn mit Estragon, Thymian oder Rosmarin verfeinern.
Ein Kräuteressig lässt sich leicht herstellen. Auf einen Liter Essig 100g Kräuter zugeben, die Zutaten 1 Woche in ein verschlossenes Gefäß geben und danach abseihen.