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Balsam für den Darm

Der Frühling naht mit Riesenschritten, einmal ist es angenehm warm, dann wieder ungemütlich kalt - und viele von uns sind erkältet.

Damit dies nicht passiert, kann man viel für seine Abwehr tun. Nicht nur warm anziehen oder vitaminreiche Kost helfen, sondern auch der sorgsame Umgang mit seinem Darm. Dieser erbringt nämlich einen Großteil unserer Abwehrfunktion. Um die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bekannt ist die Zufuhr von probiotischen Milchprodukten. Dies sind Nahrungsmittel, die ausgewählte Bakterienstämme enthalten und so die Darmflora unterstützen. Auch Kefir und Kombucha zählen zu den milchsauer vergorenen Produkten. Hier erfolgt der Gärprozess allerdings über ein Zusammenspiel von Bakterien, Hefe und Pilzen.

Kefir-Sanddornshake

  • 1 Becher Kefir
  • 1 Banane
  • 2 El Sanddornmus
  • 1 Messerspitze Galgant
  • 1/8 l mildes Mineralwasser

Alle Zutaten mischen und mit dem Mixstab pürieren. Wer Joghurt nicht mag, kann auf milchsauer vergorenes Gemüse zurückgreifen. Sauerkraut zum Beispiel gilt nicht nur wegen seines Vitamin C-Gehalts als Abwehrwaffe. Es liefert ebenso Milchsäurebakterien sowie rechtsdrehende Milchsäure, welche im Kampf gegen Erkältungen wertvolle Unterstützer sind.

Krautsalat mit Äpfeln

300 g Sauerkraut, 2 mittlere eher saure Äpfel blättrig schneiden, 3 Essiggurkerl würfeln und mit etwas Kümmel unter das Kraut mengen. Mit 1 KL Distelöl, 2 EL Apfelessig oder Sauerkrautsaft, 1 TL Honig, Prise Kräutersalz und 2 EL Wasser marinieren.

Topinambur - "Knolle der Zuckerkranken"

Diabetiker dürfen davon doppelt soviel wie von Erdäpfeln essen. Das ist leicht zu erklären, da Topinambur einen hohen Anteil an Inulin, einem löslichen Ballaststoff aufweist. Es fördert eine gesunde Darmflora und steigert die Abwehrkraft. Deshalb wird Inulin auch als Präbiotikum bezeichnet. Besonders Ältere und Rekonvaleszente können daher vom Genuss der Erdbirne profitieren. Ein weiterer Vorteil dieser Frucht ist, dass durch das Quellvermögen der Ballaststoffe auch ein angenehmes Sättigungsgefühl entsteht und nicht nur Diabetiker, die abnehmen müssen, länger bis zur nächsten Mahlzeit durchhalten. Wer zu Blähungen neigt, sollte Topinambur nicht roh verzehren und immer gut kauen. Die Erdbirne ist auch wegen ihrer Mineralien ein Basenbildner. Sie enthält viel Kalium sowie Kalzium, Magnesium und Phosphor und nachdem sie auch noch sehr eiweißarm ist, ist sie die ideale Nahrung bei erhöhten Harnsäurewerten.

Topinamburpüree mit gehackten Nüssen.

300g Tobinambur mit Schale und 300g geschälte, mehlige Erdäpfel gemeinsam kochen, durch die Flotte Lotte drehen, mit 1/4 l Milch (Obers), 1 KL Butter, 1 KL Nussöl und etwas Muskat aufschlagen. Mit Kräutersalz abschmecken. Passt hervorragend zu allen Sorten von Laibchen oder auch Tafelspitz insbesondre in Kombination mit Kren.