Würzen Sie, aber nicht immer mit Salz
Natrium und Chlor zählen zu den Mineralstoffen, die wir mit der Nahrung unserem Körper zuführen müssen. Beim Kochsalz (Natriumchlorid) werden die Mengen durch das gewohnheitsmäßige Salzen allerdings meist stark überzogen und damit steigt die Gefahr von Bluthochdruck. Müssen wir nun auf "langweilige weil ungewürzte" Kost umsteigen?
Entdecken Sie die Vielfalt an Kräutern zum Würzen, nicht nur weil es gesund ist, sondern mit neuen Geschmacksrichtungen auch der Genuss steigt: Das Liebstöckel (auch Maggikraut genannt) ist zum Beispiel eine herrliche Suppenwürze. Bohnenkraut wird wegen seiner feinen Schärfe als Pfefferersatz verwendet und nicht zu vergessen unseren Kümmel oder Koriander herrliche Gewürze die dank ihre verdauungsanregenden Wirkung die Verträglichkeit von Speisen sogar stark verbessern.
Und noch ein Tipp zum Einsparen von Salz: Greifen Sie beim Würzen von Brot auf Kräutersalz zurück. Erstens sieht man wie viel man darauf gibt, zweitens schult man den Geschmack und reduziert dadurch schon automatisch um rund 15 % den Salzkonsum.
Selbstverständlich gibt´s auch für Süßes jede Menge zum Verfeinern. Von erfrischend, kühlender Pfefferminze über ausgleichende Melisse bis hin zu herzhaft wärmendem Galgant und fantastischer Zimtrinde. Der Natur sind keine Grenzen gesetzt.